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Männer Verbandsliga

SG Glücksbrunn 1947 Schweina vs. ZFC Meuselwitz II
0 : 3

Aufstellung
Aufstellung
Kallenbach, Dommel, Kley, Fischer, Kolk, Schellenberg (60.Pfannstiel), Harnack, Arnold, Grob, Rahmoune, Heger

Flader, Lochmann, Busch, Gentzsch, Kotowski (39.Bartsch), Wegner, Zschäck (87.Krause), Zobelt, Butowski, Starke, Pitschel (46.Zivcec)
Auswechselbank
Auswechselbank
Hey, Pfannstiel, Grabow, Reum

Felter, Zivcec, Bartsch, Oehler, Krause
Torschützen
Torschützen


0:1 (22.) Zschäck
0:2 (69.) Zschäck
0:3 (90.ET) Heger
Zuschauer
180
Schiedsrichter / Assistenten
Danny Stöcklein, Chris Altmann, Konrad Götze



Bericht Jörg Wolf
U23 legt Schweina drei Eier ins Nest

Bad Liebenstein. Die U23 von Regionalligist ZFC Meuselwitz hat sich selber das größte Ostergeschenk gemacht: Der Tabellenfünfte gewann am Sonnabend beim 13. der Verbandsliga, der SG Glücksbrunn Schweina völlig verdient mit 3:0 nach einer überzeugenden spielerischen wie kämpferischen Leistung und ließ sich dabei auch nicht durch notwendige Umstellungen im Team wegen verletzungsbedingter Ausfälle von Akteuren während der Partie nicht aus dem Konzept bringen. „Das war eine klasse Auswärtspartie meiner Mannschaft, bei der völlig verdient drei Punkte mitgenommen wurden. An der Leistung gibt es nichts auszusetzen, weil sich alle Akteure voll ins Zeug legten und die nötigen Schlussfolgerungen aus den drei Niederlagen aus den Partien der jüngeren Vergangenheit gezogen und vor allem umgesetzt haben", lobte Trainer David Kwiatkowski.

Aber bis zu dem Erfolg war es ein ordentliches Stück Arbeit inmitten des Thüringer Waldes. Aber die Meuselwitzer hatten schon von Beginn an in dieser unter Leitung von Schiedsrichter Danny Stöcklein vor 180 Zuschauern stehenden Partie auf dem Sportplatz Glücksbrunn in Bad Liebenstein klare Torchancen. In der zweiten Minute beispielsweise verzog Florian Pitschel nach Zuspiel von Maik Wegner noch aussichtsreich vor dem Schweinaer Tor von Sven Kallenbach. Auch ein kurz darauf vorgetragener Vorstoß von Pitschel nach Zuspiel von Eric Lochmann wurde wegen Abseits abgepfiffen. Aber Felix Zschäck, an diesem Tag unter elf guten Spielern noch einer der noch herausragenden Akteure, wurde in der 22. Minute schön angespielt, vernaschte noch einen Schweinaer Abwehrspieler und traf ins kurze Eck zur Führung. Dann gab es eine Schrecksekunde für die Gäste in der 39. Minute: Routinier Mirko Kotowski musste wegen einer Zerrung vom Feld – für den Abwehrrecken rückte Robert Butowski in die Defensive, der ebenso seine Sache sehr gut machte. Das 1:0 für den ZFC hatte Bestand bis zur Pause, auch weil die Schweinaer nur eine richtige Chance zum eigenen Torerfolg in dieser ersten Hälfte hatten. Die machte aber ZFC-Keeper Chris Flader zunichte.
Mehr kam von den Hausherren in der zweiten Hälfte. So in der 54. Minute, als ein Schweinaer den weit herausgelaufenen Flader über lupfte, aber auf der Linie noch Geburtstagskind Johannes Busch klären konnte. Und dann gab es im Meuselwitzer Strafraum noch ein Handspiel eines ZFC-Akteurs, aber der heftig eingeforderte Strafstoßpfiff vom Unparteiischen blieb aus. Aber auch diese Phase überstanden die Meuselwitzer unbeschadet. Und kamen zurück in die Partie. Wieder war es Zschäck, der in der 66. Minute die Führung ausbauen konnte, als er nach Wegner-Zuspiel im zweiten Anlauf zum 2:0 traf. Und dabei blieb es quasi bis in die Schlussphase. In der 90. Minute dann nochmals Jubel bei den Meuselwitzern. Aber diesmal hatte zu allem Unglück für die Gastgeber René Heger per Kopf ins eigene Tor getroffen. Zuvor hatte Philipp Gentzsch einen Sturmlauf von der eigenen Hälfte bis zur gegnerischen Grundlinie gestartet und abgezogen. Heger warf sich in den Schuss und lenkte den unglücklich per Kopf in die eigenen Maschen. Aber dort lauerte vom ZFC auch schon Lukas Bartsch, der ebenfalls hätte vollstrecken können.

„Die Delle aus den drei verlorenen Spielen haben wir sehr gut weggesteckt. Vor allem, weil die Mannschaft die nötigen Schlüsse aus den Niederlagen gezogen und weg trainiert hat. Gegen Gotha haben wir den Sieg noch erkämpft, gegen Schweina haben wir ihn erspielt", so Trainer Kwiatkowski. „Das war heute schon souverän, wie die Mannschaft auch die personellen Probleme kompensiert hat."
Am kommenden Samstag kommt es in der Bluechip-Arena zum Kreisderby mit dem SV 1879 Ehrenhain, dem derzeitigen Vierten der Tabelle und damit zu einem Spitzenspiel der Liga. Auch die Meuselwitzer haben noch eine Revanche wegen der Hinspielniederlage offen. Für den Trainer sind die Ehrenhainer auch wegen ihres starken Auftretens in der Liga der Favorit: „Ehrenhain hat in seinen Reihen eine ganze Reihe von erfahrenen und sehr guten Spielern im Team, was auch die Ergebnisse zeigen. Auf jeden Fall sind sie der Favorit, aber wir wollen ein ebenbürtiger Gegner sein", so Kwiatkowski.


Homepage ZFC Meuselwitz II


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