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Männer Regionalliga Nordost

ZFC Meuselwitz vs. FC Viktoria 1889 Berlin
0 : 2

Aufstellung
Aufstellung
Pachulski, Ernst, Bürger, Trübenbach, Yajima (46.Dartsch), Raithel (63.Hajrulla), Albert, Le Beau, Stenzel, Rudolph (56.Weinert), Giannitsanis

Flauder, Schulz, Hoffmann, Röcker, Soyak (77.Junge-Abiol), Brand (87.Gunte), Maiwald, Schikora, Scharkowski (69.U.Yilmaz), Sliskovic, Menz
Auswechselbank
Auswechselbank
Kroner, Bunge, Weinert, Hajrulla, Dartsch, Watahiki, Grzega

Große, Batikan Yilmaz, Gunte, Ndualu, Gayret, Ugurcan Yilmaz, Junge-Abiol
Torschützen
Torschützen


0:1 (14.) Scharkowski
0:2 (88.) Sliskovic
Zuschauer
463
Schiedsrichter / Assistenten
Johannes Schipke / Eric-Dominic Weisbach, Frank Hildebrandt

Foto's

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Foto's: Katrin Tretbar


Bericht Frieder Wittmann
Viktoria knackt ZFC-Heimnimbus

Im Mittwoch-Spiel beendete ein individuell stark besetztes Viktoria-Team vor 462 Zuschauern die Ungeschlagen-Serie des ZFC bei Heimpartien. Die Zipsendorfer unterlagen mit 0:2, obwohl sie viel Einsatz zeigten, aber die mangelhafte Abschlussqualität war wohl erneut der Hauptgrund dafür, dass die Punkte mit nach Berlin genommen werden konnten. Der gewünschte Gang ins vordere Mittelfeld blieb aus und nachdem man nun auf den 14.Tabellenplatz zurückfiel, sind neben der Treffsicherheit vor allem die Auswärtsqualität gefragt.

Obwohl sich das Spiel in der Anfangsphase mehrheitlich zwischen den Strafräumen abspielte, hatte der ZFC die ersten Chancen zur Führung – nach Raithel-Eingabe lauerten N. Giannitsanis und A. Trübenbach einnetzen zu können, aber Menz gelang es, den Ball über den Querbalken zu lenken (9). Dann schloss der Grieche ein schönes Solo mit einem Schuss über das Viktoria-Tor ab (12.) und als nach einem Bürger-Zuspiel R. Yajima versuchte die Kugel noch über die Torlinie zu drücken, hielt Keeper Flauder im letzten Moment (13.). Bereits in dieser Spielphase waren die individuellen Stärken der Berliner zu erkennen – Schnelligkeit, hohe Ballfertigkeit und große Spielübersicht -, aber bis dahin konnte der ZFC letztendlich in den meisten Situationen dank des großen Einsatzwillens noch klären. Als jedoch ein langer Eckball von Schikora ins Zentrum geköpft wurde, vollendete Scharkowski, ebenfalls per Kopf, zur zeitigen Gästeführung (14.). Während die um den Ausgleich bemühten Zipsendorfer nun ohne überlegten Spielaufbau wirkten, zog das Viktoria-Team gekonnte Ballstafetten auf, bei denen sich der auffällig agierende Brand hervortat. Keeper T.Pachulski hielt dessen Distanzschuss sicher (19.) und als Soyak bei seinem Flachschuss sogar blank stand, rettete der ZFC-Torhüter mit einer Glanztat (22.). Ein weiterer Torschuss von Brand ging über das Tor (23.) und ein von ihm mit schnellem Sprint initiierter Konter brachte kein Tor ein, wie auch ein Versuch von L. Bürger auf der Gegenseite (25.). Nach einem super langen Solo von A. Trübenbach konnte Flauder dessen Abschluss gerade noch zum Eckball lenken, den P.Le Beau und M. Rudolph nicht zum Ausgleich nutzen konnten (27.). Die Berliner beeindruckten mit schnellen Angriffen, oft wurde der Ball passgenau und sehr steil vorgetragen, und wenn kein geeigneter Mitspieler dann zur Stelle war, wurde ein Anspielpunkt per Rückpass gesucht, der bei dichtbesetzten Mittelfeld auch immer gefunden wurde. Dem ZFC fehlte trotz guter Balleroberung oft eine tragende Spielidee bei der Fortführung der Angriffe und so ging es auch bei den Torabschlüssen weiter. Den entschlossen arbeitenden A. Trübenbach gelang erneut ein gutes Solo, aber im Abschluss zeigte er sich recht unglücklich (40.). Da dem Viktoria-Team ein aussichtsreicher Konter durch P.Le Beau und T. Pachulski Einhalt geboten wurde (43.), ging es mit dem Pausenpfiff des gut agierenden Schiedsrichters Johannes Schipke (Halle, Saale) in die Kabinen.

Nach der Halbzeitpause legten trotz der sommerlichen Hitze beide Teams noch zu. Zwei Gewaltschüsse – A. Trübenbach (47.) und Brand (52.) – brachten keine Veränderung des Resultats. Die Heimelf erhöhte den Druck merklich, zumal die Offensive nach den Einwechslungen von A. Dartsch (45.) und R. Weinert (57.) entschlossener wirkte. Flauder konnte bei einer gefährlichen Stenzel-Eingabe nur einhändig klären, aber der Nachschuss von L. Bürger und R. Hajrulla fand jeweils nicht den Weg ins Viktoria-Tor (65.). Nach Weinert-Ecke schloss H. Ernst mit einem Flachschuss ab, aber Flauder bekam die Kugel genau auf der Torlinie noch zu fassen (66.) und F. Stenzel rutschte der Ball nach einem weiteren ZFC-Eckball nur über den Senkel (70.). Dank ihres geschickten Abwehrverhaltens, teils jetzt schon auf Zeit spielend, sowie ihrer individuellen Stärken überstanden die Gäste die wohl stärkste Phase der Heimmannschaft. Auch ein guter Kopfball von P.Le Beau nach ZFC-Eckball wurde Beute von Flauder (83.). Gleiche Szene auf der anderen Seite, denn ein zentraler Schikora-Kopfball wurde von Keeper T. Pachulski ebenfalls gehalten (4.). Brand verfehlte mit seiner Innenseite im Abschluss (85.). Als jedoch Sliskovic nach Vorarbeit von Yilmaz den Ball aus Nahdistanz freistehend zum 0:2 eindrücken konnte (88.), war diese Partie endgültig zu Gunsten der Gäste entschieden.

Trainerstimmen:
Jörg Goslar, Viktoria „Zu Saisonbeginn hier mit einer jungen Mannschaft zu siegen ist sehr gut. In der 1.Halbzeit hätte ich mir gewünscht, dass aus unseren Chancen mehr gemacht würde. In der 2.Halbzeit haben wir mit etwas Glück die Hektik und Unruhe überstanden. Wir sind mit den drei Punkten gut in diese englische Woche gestartet."
Heiko Weber, ZFC „Heute sind wir auf einen ganz, ganz starken Gegner getroffen. An so einem Tag müssen alle 11 Spieler ihr Bestes geben. Es ist aller Ehren wert, wie mein Team gefightet hat. Solche gegnerischen Konter sind normal, das 0:1 nach einem Standard ärgert mich aber."



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