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Männer Regionalliga Nordost

ZFC Meuselwitz vs. FSV Union Fürstenwalde
1 : 3

Aufstellung
Aufstellung
Pachulski, Ernst, Bürger (72. Bunge), Weinert, Trübenbach, Hajrulla, Raithel, Albert (46. Grzega), Le Beau, Stenzel, Rudolph (46. Yajima)
Büchel, Krstic, Wunderlich, Kahraman, Stettin (80. Zurawsky), Wuthe, Meyer, Sejdija, Halili, Schulz (88. Pratsler), Bolyki (66. Thiel)
Auswechselbank
Auswechselbank
Kroner, Bunge, Yajima, Watahiki, Grzega, Andrepopoulos

Richter, Köster, Pratsler, Zurawsky, Thiel, Stagge, Brömer
Torschützen
Torschützen
1:2 Stenzel (32.)
1:0 Meyer (19.)
2:0 Stettin (27.)
3:1 Schulz (81.)
Zuschauer
396
Schiedsrichter / Assistenten
Martin Bärmann / Johnny Schiefer, Christian Schlömann

Bericht Frieder Wittmann

Die beabsichtigte Kurskorrektur gelang dem ZFC vor 396 Zuschauern auch nicht gegen das Tabellenschlusslicht Union Fürstenwalde. Im Kellerduell verloren die Zipsendorfer ihr Heimspiel mit 1:3 und nehmen nach fünf sieglosen Spielen, davon vier Niederlagen, einen enttäuschenden 16.Tabellenplatz ein.

Bei ausgeglichenem Beginn hatten beide Teams Tormöglichkeiten – R. Hajrulla verfehlte den Ball in guter Schussposition (4.), ein Distanzschuss von Sejdija wurde zur Gefahr, weil er abgefälscht wurde (6.), ein Kahraman-Freistoß strich über das Tor (14.) und nach einem Albert-Eckball verfehlte A. Trübenbach nur knapp das Union-Tor (16.). Dann versagte die gesamte ZFC-Defensive, denn der kleinste Gästespieler Meyer konnte einen Freistoß per Kopf frei zur Union-Führung verwerten (17.), wobei der Ball nach etwas schwachem Abwehrverhalten unglücklich vom Körper des ZFC-Torhüters ins Netz sprang. Der ZFC drängte auf baldigen Ausgleich, aber ein Trübenbach-Kopfball ging genau auf Keeper Büchel (19.) und R. Weinert konnte nicht von einer kleinen Unsicherheit der Fürstenwalder Innenverteidigung profitieren (22.). Als bei schnellem Umschaltspiel der lange Stettin durchstartete, alles auf ein Abspiel wartete, vollendete dieser selbst zum 0:2 (26.). Der schnelle Anschlusstreffer gelang F. Stenzel mit sicher verwandeltem Foulelfmeter (31.). Da Union-Torhüter Büchel eine hohe Weinert-Eingabe fallen ließ und er im Nachfassen noch R. Hajrulla von den Beinen holte, zeigte Schiri Martin Bärmann (Leipzig) auf den Punkt. Beim Bemühen den Ausgleich noch vor der Pause zu erzielen, kam H. Ernst zunächst nicht richtig zum Abschluss (35.) und auch bei seinem Aufsetzerkopfball war Büchel noch am Ball (36.). Das Halbzeitergebnis sollte noch bis zum Pausengang bestehen bleiben, da auch R. Weinert beim Abschluss eines ZFC-Konters kein Schussglück hatte, knapp verzog (45.). 

Trainer Heiko Weber reagierte und wechselte P. Grzega und R. Yajima für S. Albert und M. Rudolph ein. Bei dem unermüdlichem Anrennen des ZFC musste aber auf die starken Konter der Gäste geachtet werden, da auch die oftmals aufgerückte ZFC-Abwehr teils zu langsam in die eigenen Hälfte zurückkam. Bei einer Eckenserie scheiterten R.Weinert (55.) und P. Le Beau mit ihren Abschlüssen und auch A.Trübenbach verzog im Nachsetzen nur sehr knapp (56.). Danach setzte er sich zwar gegen Krstic im Zweikampf durch, aber Torhüter Büchel oder Meyer waren bei seiner Eingabe zur Stelle (63.). Besonders bei R. Weinert und F. Stenzel war der Willen zu erkennen, das Resultat umzubiegen, aber insgesamt gelang den Gastgebern zu wenig Aussichtsreiches in ihren Abschlusssituationen. Die Konter der Unioner waren sehr gefährlich aufgezogen – z. B. zielte Sejdija nur wenig neben das ZFC-Tor (70.) – und so erhöhten die Gäste gegen eine entblößte ZFC-Hälfte, als Schulz freistehend einen Querpass aus Nahdistanz zum 1:3 eindrücken konnte (80.). 
Die Heimelf zeigte zwar viel Willen um das Resultat noch zu verändern, wirkte aber oft systemlos und auch im Kopf schienen die Spieler nicht frei zu sein. Positiv ist zu werten, dass nach dieser Niederlagenserie die ZFC-Spieler den Ernst der Lage klar erkannt haben und sich selbst in der Pflicht sehen, diese Misserfolgsphase baldigst zu beenden.

Trainerstimmen: Andre Meyer, Fürstenwalde „Entsprechend unserer Tabellensituation war das heute keine einfache Sache. Wie der Spielverlauf zeigte, haben wir hier einen Arbeitssieg errungen. Nicht zu Unrecht führten wir 2:0. Die zweite Halbzeit war ein Abnutzungskampf gegen unzählige Standards. Mit unserem Spiel haben wir keinen Schönheitspreis verdient, aber gut gegen den Ball gearbeitet. Die drei Punkte bringen nun etwas Ruhe bei uns rein." 

Heiko Weber, ZFC „Natürlich gibt es bei uns derzeit keine Ruhe. Wir haben in keiner Weise richtig gegen die Fürstenwalder Standards verteidigt. Nach der Halbzeitpause haben einige der Spieler das gemacht, was sie können. Die Situation in den ersten Spielwochen haben wir wohl völlig unterschätzt, was auch auf meine Kappe geht. Überheblichkeit, einschließlich meinerseits, fällt uns nun auf die Füße."

Frieder Wittmann


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