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Männer Regionalliga Nordost

FC Rot-Weiß Erfurt vs. ZFC Meuselwitz
2 : 1

Aufstellung
Aufstellung
Cichos, Shala, Hasse (90.+2 Adomah), Novy, Gladrow, Kaffenberger (67. Dittrich), Rüdiger (80. Kelbel), Zingu, Becken, Lela, Jovanovic
Kroner, Ernst, Bürger, Trübenbach (90. Rudolph), Hajrulla, Yajima, Raithel, Albert, Le Beau, Stenzel, Giannitsanis (85. Bunge)
Auswechselbank
Auswechselbank
Knoll, Adomah, Kelbel, Dittrich, Wegmann, Geurts, Rechberger

Pachulski, Bunge, Beiersdorf, Watahiki, Rudolph, Andreopoulos
Torschützen
Torschützen
1:0 Jovanovic (51.)
2:1 Shala (90.+1)

1:1 Trübenbach (80.)
Zuschauer
3.126
Schiedsrichter / Assistenten
Felix Burghardt / Tim ziegler, Christian Gundler

Bericht Frieder Wittmann
Erst in der Nachspielzeit konnte sich der Favorit RW Erfurt vor 3.126 Zuschauern gegen den gut mitspielenden ZFC durchsetzen. Die Gäste spielten nach einer torlosen 1.Halbzeit im zweiten Abschnitt mit ihrem gekonnten Kurzpassspiel besser, hatten aber kurz vor Schluss noch das Pech, dass RWE der späte Siegtreffer gelang.

Nach dem Spielbeginn versuchte RWE Druck aufzubauen, aber auch der ZFC erzeugte durch vereinzelte drangvolle Vorstöße durchaus Gefahr. Während gleich zu Beginn ein Shala-Kopfball das ZFC-Tor verfehlte (6.), kam nach Rettungsversuch der RWE- Innenverteidigung N. Giannitsanis nicht mehr ans Leder (18.). Als sich die Zipsendorfer nach guter Anfangsphase besser auf das gegnerische Spiel eingestellt hatten, kamen diese wesentlich weniger bis zum ZFC-Strafraum, da die ZFC-Defensive das Geschehen effektiver in den Griff bekommen hatte. Ein Freistoß von Kaffenberger wurde per Kopf in der Mauer gut abgelenkt (20.). Auf der Gegenseite rettete Zingu mit Erfolg bei einem guten Albert-Freistoß (23.). Bei einem Gladrow-Distanzschuss hatte Ch. Kroner keine Probleme (26.) und A. Trübenbach rutschte nur minimal an einer Bürger-Eingabe vorbei (29.). Die Gästeführung lag in der Luft, als R. Yajima beim Abschluss gerade noch geblockt werden konnte und beim folgenden Eckball Keeper Cichos resolut vor F. Raithel abräumte (30.). Dann klärte Geburtstagskind F. Stenzel bei einem Novy-Freistoß vor der eigenen Torlinie (32.) und bei einem Hasse-Abschluss war der ZFC-Keeper rechtzeitig unten (33.). Da RWE aus den Eckenvorteilen nichts Zählbares machen konnte und sich gegen die aufmerksame Zipsendorfer Defensive keine entscheidenden Vorteile erspielen konnte, neutralisierten sich beide Teams. Bis zur Halbzeitpause musste Ch. Kroner nur noch einmal per Fußabwehr glänzen (40.). Da auch N. Giannitsanis nach schönem Lupfer des quirligen R. Yajima knapp im Abseits stand, ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Halbzeitpause.

Nach Wiederbeginn klärte H. Ernst vor dem einschussbereiten Shala (48.) und F. Raithel sowie S. Albert kamen im RWE-16er nicht an einen von L. Bürger getretenen Freistoß heran (50.). Da die räumliche Aufteilung vor dem ZFC-Tor nicht funktionierte, konnte Jovanovic völlig freistehend eine Novy-Eingabe mit dem Kopf zum viel umjubelten 1:0 der Erfurter versenken (51.). Im folgenden Zeitraum konnte sich kein Team besondere Vorteile erspielen. Obwohl beim ZFC ein gutes Kurzpassspiel praktiziert wurde, fehlte der erlösende Abschluss, da die Räume nach den Zweikämpfen selbst oft zu eng gemacht wurden oder ganz fehlten, denn die zweite Reihe der Gastgeber stand in der Defensive und auch im Angriff meist sehr geschickt. Auch F. Raithel konnte im Abwehrzentrum mit seinem guten Stellungsspiel in Bedrängnis noch bereinigen (71.) oder er stoppte in Zusammenarbeit mit seinem Keeper Hesse vor dem Abschluss (73.), was auch P. Le Beau gegen Shala (74.) gelang. Auch L. Bürger glänzte mit mehreren Abwehraktionen in dieser Spielphase, ob per Kopf oder guten technischen Aktionen. Als der ZFC seinen Abwehrriegel wieder etwas lockerte, gelang A. Trübenbach der verdiente Ausgleichstreffer per Kopfball (80.). Nach einem Einwurf und Yajima-Zuspiel verlängerte er eine Flanke von der Außenlinie, wobei Cichos neben den Ball griff. Es folgte ein guter direkter Bürger-Freistoß, der allerdings nur auf dem Tornetz landete (84.) und ein Zingu-Weitschuss segelte über das linke ZFC-Toreck (87.). Als in der ersten Verlängerungsminute Shala an der Strafraumgrenze den Ball mit dem Kopf annahm, fiel dieser ihn genau vor die Füße und er vollendete mit Flachschuss zum Siegtreffer nach einer Drehung (90.+1.). Wegen seines Jubels mit dem Trikotausziehen sah er dann überflüssigerweise noch von Schiedsrichter Felix Burghardt (Premnitz) Gelb-Rot, da er vorher für ein Foulspiel schon Gelb gesehen hatte. 

Logischerweise Enttäuschung beim ZFC, denn ein Unentschieden wäre nach diesem Spielverlauf das insgesamt wohl gerechtere Endergebnis gewesen. Vielleicht hätte man sich bei den Ostthüringern nach dem späten 1:1 mit einem Punkt zufriedengeben und hinten besser dicht machen sollen?

Trainerstimmen: Thomas Brdaric, RWE „Ein Kompliment an meine Mannschaft, für den hochverdienten Sieg. Dieses Team zeichnet Moral aus und alle holen im Training alles raus. Der ZFC war gut eingestellt und immer brandgefährlich. Wir haben aus unseren Standards wenig gemacht." Heiko Weber, ZFC „Taktisch hat mein Team alle Vorgaben gut umgesetzt und RWE wenig Räume geboten. In der 1.Halbzeit haben wir den Erfurtern nicht viel erlaubt. Im zweiten Durchgang haben wir dann auf zwei Stürmer umgestellt und mussten somit mit Kontern rechnen. Leider haben wir in der Nachspielzeit noch die Punkte verloren, aber dafür holen wir uns in Meuselwitz die nächsten Zähler."

Frieder Wittmann


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