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Männer Thüringenliga

ZFC Meuselwitz II vs. SC 1903 Weimar
2 : 3

Aufstellung
Aufstellung
Freyer, Oehler, Gentzsch, Kotowski, Wegner, Bartsch, Keita (80. Zobelt), Strobl (55. Schwarzer), Hoffmann, Starke (71. May), Schirmer.
Dönnicke, Ogrisseck, Rammelt, Calenius (71. Pabst), Sachs (82. Kaiser), Boden, Schmidt-Barbo, Runge, Laue, Schindler (86. Boy), Granert
Auswechselbank
Auswechselbank
Geenen, Schmidt, Schwarzer, Zobelt, Pitschel, May

Pabst, Boy, Kaiser
Torschützen
Torschützen
1:2 Wegner (55.),
2:3 Wegner (85.)

0:1 Schindler (47.)
0:2 Schindler (53.)
1:3 Runge (64.)
Zuschauer
57
Schiedsrichter / Assistenten
Dirk Läsker / Richard Brinkel, Christopher Haag

Bericht Jörg Wolf
Steigerung der Meuselwitzer U23 reicht nicht zum Sieg
Gegen den SC 03 Weimar verliert der ZFC II mit 2:3

Meuselwitz. Die U23 des ZFC Meuselwitz hat in der Verbandsliga am Sonnabend sein Spiel gegen den SC 03 Weimar mit 2:3 verloren. Was die zweite Niederlage in Folge nach dem desaströsen 1:5 beim FSV Martinroda in Folge war.
Trotzdem zeigte die Meuselwitzer Reserve im Aufeinandertreffen daheim vor 57 Zuschauern mit den Klassikerstädtern eine Reaktion auf die Klatsche von Martinroda. Gut gespielt, aber letztendlich hatten die Weimarer halt das bessere Ende für sich, so das Kurzfazit eines Verantwortlichen.

Vor der Partie unter Leitung von Schiedsrichter Dirk Läsker auf einem Nebenplatz der Bluechip-Arena zu Meuselwitz hatte ZFC-Trainer David Kwiatkowski das Team ordentlich umgestellt. Auch eine Reaktion auf jenes enttäuschende 1:5 der Vorwoche. Mit Florian Pitschel, Marcel Zobelt, Nico Schwarzer sowie Friedrich May mussten vier Leistungsträger erst einmal auf der Bank Platz nehmen und jüngere Spieler erhielten ihre Bewährungschancen von Beginn an.

In der ersten Halbzeit plätscherte die Partie aber eher dahin. Zwei Hochkaräter vergaben dabei die Hausherren durch Julian Strobl und Manuel Starke, die aber gegen die Weimaraner nichts Zählbares brachten.

Das torlose Remis zur Pause hatte aber offensichtlich die Gäste heißer gemacht. Oder die Pausenansprache des SC 03-Trainers Michael Junker. Denn die hatten zu Beginn des zweiten Durchgangs den Erfolg auf ihrer Seite. Und zwar konkret durch Marwin Schindler, der in der 47. und 53. Minute gleich doppelt zur 2:0-Führung für Weimar traf. Zweimal nutzte er ein Gewusel im Meuselwitzer Strafraum, als die ZFC-Defensive das Leder nicht richtig wegbekam, um Keeper Paul Freyer zu überwinden. Letzterer war aber bei beiden Treffern machtlos.

Es spricht für den ZFC, dass er sich durch diesen Rückstand nicht unterkriegen ließ, sondern dagegen hielt. Möglichst schnell sollte der Anschluss her. Was nur zwei Minuten nach dem 0:2 auch gelang, als Maik Wegner in der 55. Minute entschlossen abzog, und Weimars Keeper Nils Dönnicke das Nachsehen gab.

Fortan drängten die Meuselwitzer weiter auf den Ausgleich und gewannen auch das optische Übergewicht. Aber die ebenfalls starken Weimarer hielten dagegen, als in der 64. Minute Clemens Runge wunderbar über zwei bis drei Stationen angespielt wurde, um dann auch noch zu vollenden. Der alte Abstand war wieder hergestellt.
Erneut machten sich die Hausherren daran, sich wieder heran zu robben. Aber leider gelang nur ein Treffer für den ZFC durch Wegner in der 85. Minute zum 2:3-Anschluss. Dabei war vor allem in der Schlussphase gegen wild entschlossene Meuselwitzer von den Weimarern nicht mehr viel an eigenen Aktionen gegen das von Paul Freyer gehütete Gastgebertor zu sehen.

Unzufrieden mit dem abgelieferten Spiel war ZFC-Trainer David Kwiatkowski indes nicht. „Sicher kann man mit dem Ergebnis hadern, aber nicht mit der abgelieferten spielerischen und kämpferischen Leistung. Natürlich ist klar, dass es auch sonst noch einige Kritikpunkte geben kann und muss, aber dafür sind wir ja eine Ausbildungsmannschaft. Und deshalb habe ich vor der Partie die Mannschaft entscheidend umgestellt und einige Routiniers auf die Bank gesetzt. Ich wollte damit auch ein Zeichen setzen, dass die in Martinroda abgelieferten Leistungen in keiner Weise dem entsprechend, was wir dort vorab besprochen haben."

Am kommenden Wochenende hätte der ZFC II wegen der Pokalspiele frei. Aber man hat am Freitag um 18.30 Uhr unter Flutlicht ein Trainingsspiel gegen Wismut Gera auf Platz II vereinbart. Am Sonnabend, dem 20. Oktober muss Meuselwitz dann beim Tabellennachbarn, dem Siebenten, FC An der Fahner Höhe, ran.


Homepage ZFC Meuselwitz II


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