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Männer Regionalliga Nordost

ZFC Meuselwitz vs. 1. FC Lokomotive Leipzig
0 : 0

Aufstellung
Aufstellung
Pachulski, Ernst, Bürger, Trübenbach, Dartsch (64.Hajrulla), Yajima (87.Rudolph), Raithel, Albert, Le Beau, Stenzel, Giannitsanis

Kirsten, Berger (72.Schulze), Urban, Steinborn, Pommer, Schinke, Malone, Gottschick (66.Sindik), Pannier, Zickert, Pfeffer
Auswechselbank
Auswechselbank
Geenen, Weinert, Hajrulla, Watahiki, Rudolph, Grzega, Andreopoulos

Wenzel, Krug, Wolf, Schulze, Salewski, Sindik
Torschützen
Torschützen



Zuschauer
1.080
Schiedsrichter / Assistenten
Johannes Schipke / Felix Burghardt, Frank Hildebrandt

Foto's

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Foto's: Katrin Tretbar


Bericht Frieder Wittmann
Torloses Remis zum Rückrundenauftakt

Vor 1.080 Zuschauern erreichte der ZFC gegen die Vollprofis des 1.FC Lok Leipzig ein 0:0 bei regnerischen Witterungsbedingungen in der bluechip Arena. In einer sehr umkämpften Partie setzten beide Teams auf eine meist tiefstehende Defensive und so kamen sie mehr durch Standards oder bei Kontern zu ihren Torchancen.

Ab dem Anstoß hatten es beide Mannschaften sehr schwer, sich Chancen zu erspielen, da sie mit viel Respekt vorgingen und vorrangig tiefstehend formiert waren. N. Giannitsanis hatte die erste Möglichkeit zur Führung, aber er scheiterte mit einem Flachschuss an Lok-Keeper Kirsten (7.), während später ein Pfeffer-Freistoß nur in der ZFC-Mauer landete (12.). Diese Partie wurde mit einem gewissen Tempo geführt, aber entscheidende Vorteile konnte sich keine Mannschaft erspielen. Die nächste große ZFC-Gelegenheit ergab sich nach einer Albert-Ecke für A. Dartsch, der jedoch im Fallen über das Lok-Tor schoss (23.). Als Keeper Kirsten im Zweikampf mit dem griechischen Stürmer N. Giannitsanis nach einer Bürger-Eingabe die Kugel nicht richtig fassen konnte, sprang der Ball Richtung Lok-Tor, aber einem Leipziger gelang es noch, den Ball vor der Torlinie zu bereinigen (27.). Aus einer größeren Anzahl von Eckbällen konnten sich die Gastgeber keine Vorteile verschaffen. T. Pachulski reagierte einhändig hervorragend gegen einen Kopfball von Pfeffer und anschließend blockte H. Ernst mit vollem Körpereinsatz gegen einen Malone-Schuss von der Strafraumgrenze (30.). Schiedsrichter Johannes Schipke (Halle, Sa.), der oftmals unsicher wirkte, hatte in dieser Partie einige Mühe, um Schritt zu halten und übersah eine elfmeterreife Situation gegen R. Yajima. Bei einem aussichtsreichen ZFC-Konter kam dann N. Giannitsanis nicht mehr zum Abschluss (37.) und A. Trübenbach zielte nach einem seiner zahlreichen Dribblings zu ungenau (42.). Bei einem Doppelversuch hatte Steinborn unmittelbar vor dem Pausengang die Chance zur Lok-Führung, aber T. Pachulski reagierte beim ersten Schuss hervorragend und dann verzog der Lok-Stürmer über das Toreck (45.).

Mit Beginn der 2.Halbzeit wollte der ZFC, der viel Engagement in allen Phasen dieser Partie zeigte, zur Führung einlochen, aber entweder A. Trübenbach wurde geblockt oder R. Yajima verzog leicht (48.). Auch ein aussichtsreicher Schuss aus der Drehung von N. Giannitsanis wurde noch ins Toraus gelenkt (50.). Auf der Gegenseite scheiterte Steinborn bei einem Lok-Konter an einer einsatzreichen Bürger-Grätsche und danach reagierte T. Pachulski wiederum hervorragend bei einem Urban-Flachschuss (59.). Die Entscheidung schien in dieser Phase zu Gunsten der Zipsendorfer zu fallen, aber Kirsten bewahrte sein Team mit zwei Glanzparaden vor einem Rückstand. Erst warf er sich erfolgreich in die Schussbahn eines Yajima-Versuchs (66.) und danach kratzte er einen Abschluss von N. Giannitsanis aus dem linken Toreck (74.). Sein Gegenüber, T. Pachulski, reagierte ebenso erfolgreich bei einem Konter von Steinborn (75.) bzw. einem Malone-Versuch (76.). Dann verlängerte N. Giannitsanis einen Bürger-Freistoß per Kopf in Richtung Lok-Tor, aber der Ball ging einen Meter vorbei (81.). Nach viel Kampf auf beiden Seiten zeigte Schiedsrichter Schipke dem eingewechselten R. Hajrulla Rot, weil dieser Urban ins Gesicht gefasst hatte (84.) – vorausgegangen war ein rüdes Foul des Ex-Meuselwitzers an R. Yajima, welches der Schiri aber nicht geahndet hatte. Den Leipzigern brachte ihre Schlussoffensive trotz Überzahl keinen Treffer mehr, da weder ein Schulz-Versuch (86.) noch ein Sindik-Freistoß (93.) zu einem Treffer führte.

Der ZFC war den favorisierten Leipzigern jederzeit gleichwertig, hatte sogar in einzelnen Phasen leichte Vorteile im Ballbesitz bzw. bei Standards, kam aber gegen die tiefstehende Lok-Abwehr nicht erfolgreich genug zum Abschluss. In dieser Partie dominierten beide Defensivabteilungen, verbauten den Gegner Abschlussmöglichkeiten, sodass beide Teams mit einem torlosen Remis zufrieden sein mussten. Bei den Zipsendorfern ist die nötige Stabilität zurückgekehrt, die zukünftig eine gute Chance für den Aufstieg ins Tabellenmittelfeld eröffnen könnte.

Trainerstimmen:
Björn Joppe, Lok Leipzig „Wir haben erwartet, dass es hier sehr schwer wird. Der ZFC ist ein schwieriger Gegner. Über 90 Minuten waren beide Teams sehr tiefstehend, haben keine Räume geboten, sodass das Remis in Ordnung geht."
Heiko Weber, ZFC „Für uns galt es, sich fußballerisch besser zu präsentieren. Lok hat im Verlaufe dieser Saison seine Spielweise umgestellt und agiert ähnlich wie wir. Heute wollte keiner mehr riskieren. So wie das Spiel gelaufen ist, mit beiderseits Chancen, sind wir mit dem 0:0 zufrieden. Wir haben dieses Remis aber auch verdient."





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