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Männer Regionalliga Nordost

ZFC Meuselwitz vs. FSV Wacker 90 Nordhausen
1 : 4

Aufstellung
Aufstellung
Kroner, Lubsch (70.Dartsch), Strietzel , Ernst, Weinert (84.Bürger), Trübenbach, Raithel, Sahanek, Le Beau, Stenzel, Giannitsanis (61.Hajrulla)

Glinker, Heidinger, Esdorf , Becker , Mickels (84.Sobotta),Pichinot , Müller, Beil (65.Merkel), Kammlott (86.Scholl), Göbel, Ucar
Auswechselbank
Auswechselbank
Pachulski, Bürger, Hajrulla, Dartsch, Watahiki, Rudolph, Andreopoulos

Jokanovic, Chaftar, Merkel, Genausch, Scholl, Schneider, Sobotta
Torschützen
Torschützen
1:1 (38. Handelfmeter) Stenzel

0:1 (24. Handelfmeter) Becker
1:2 (48.) Kammlott
1:3 (84.) Pichinot
1:4 (89.) Merkel

Zuschauer
368
Schiedsrichter / Assistenten
Daniel Köppen / Matthias Alm, Justin Weigt

Bericht Frieder Wittmann
Bittere Heimpleite gegen Nordhausen

Der ZFC tritt nach der 1:4-Niederlage im Nachholspiel gegen Wacker Nordhausen tabellarisch weiter auf der Stelle. Obwohl der ZFC vor den 368 Zuschauern in dieser Flutlichtpartie in der 1. Halbzeit dem Gegner nichts zuließ, verloren sie dieses Spiel, da einige Fehler bei gegnerischen Standards die Hoffnung auf Punkte gegen den Abstieg verdarben.

Die Heimelf schien in der 1.Halbzeit dieser Partie alles sicher im Griff zu haben. Die erfahrene, sonst so starke Wackeroffensive konnte sich überhaupt nicht in Szene setzen und kam in den ersten 45 Minuten zu keinem torgefährlichen Abschluss, denn immer war schon vor dem ZFC-Strafraum Schluss. Die Weber-Elf begann engagiert, aber auch mit ungenauen Anspielen, die letztendlich eine Führung verhinderten.  Nachdem Becker nach einer Weinert-Ecke kurz vor der Torlinie einen Gegentreffer verhindert hatte (5.), wurden weitere Flanken von R. Weinert (12., 22.) und F. Lubsch (15.) zu nah auf das Glinker-Tor gespielt. Nach einem Freistoß köpfte dann S. Strietzel über das Wacker-Tor (17.). Als Pichinot mit scharfem Schuss Striezel an der Strafraumgrenze anschoss, gab Schiri Daniel Köppen (Nichel) trotz umstrittener Handregel einen Handelfmeter. Diesen verwandelte Becker sicher zur Führung (23.), auch wenn dies erst die erste Aktion der Norhäuser im ZFC-Strafraum war. Die Gastgeber bemühten sich um den baldigen Ausgleich, blieben jedoch ohne eigene Torchancen, da es an torgefährlichen Abschlüssen mangelte. Nach einer Mikels-Ecke klärte N. Gannitsanis per Kopf (33.) und eine Verlängerung von Pichinot (35.) landete nur in den Händen von C. Kroner. Der ZFC-Hüter stand wegen Mangel an Beschäftigung oft weit vor dem eigenen Strafraum, aber dem ZFC gelang der Ausgleich noch nicht. Als nach einer Trübenbach-Eingabe F. Stenzel abzog, traf er Göbel, der den Einschlag verhinderte. Auch jetzt zeigte der Schiri auf den Punkt und F. Stenzel erzielte in sicherer Manier den 1:1-Ausgleich (37.) vom Punkt. Sogar die Führung des ZFC lag noch in der Luft – der stets unermüdlich laufende F. Stenzel schickte A. Trübenbach mit Steilpass in Richtung Glinker-Tor. Dem herauseilenden Glinker gelang es noch im letzten Moment seine Fußspitze vor den sprintstarken ZFC-Stürmer an die Kugel zu bringen (44.). 

Sofort nach dem Wiederanpfiff gerieten die Zipsendorfer wegen eines Abwehrfehlers in den Rückstand. Nachdem alle im Zentrum einen Wacker-Eckball verfehlten, stand Kammlott am langen Pfosten blank und hämmerte den Ball zur erneuten Gästeführung in die Maschen (47.). Nun fand das Gästeteam besser in die Partie. Bei zwei Trübenbach-Aktionen fehlten die Mitspieler (48.) bzw. sein guter Schuss wurde noch in Tornähe geblockt (50.). Auch N. Giannitsanis gelang der Ausgleich nicht, da er nur minimal an einer Lubsch-Eingabe vorbeirutschte (52.). Da der ZFC viel in die Offensive investierte, kamen die Gäste ebenfalls zu klaren Möglichkeiten, wie z. B. Kammlott. Zuerst konnte C. Kroner dessen Fernschuss, der gefährlich aufsetzte, noch mit Fußabwehr über das eigene Tor lenken (57.) und dann konnte der Stürmer ihn bei seinem Solo nicht bezwingen, als er versuchte ihn zu umspielen (58.). Nun war das Spiel ausgeglichen. Der ZFC suchte weiter nach den geeigneten Mitteln, den Ausgleich zu schaffen. Bei einem Abschluss von P. Sahanek gelang es Glinker erst im Nachfassen den Ball zu halten (68.) und auch die nächste Großchance der Gastgeber vereitelte der Wackertorhüter. F. Stenzel hatte den eingewechselten R. Hajrulla mit viel Übersicht steil geschickt, aber auch dabei gelang es dem Heimspieler nicht den Ball am Wacker-Keeper vorbei ins Tor zu bringen (69.). Danach verzog Pichinot klar (76.), Heidinger konnte gerade noch vor A. Dartsch klären (80.) und nach einem Weinert-Freistoß köpfte H. Ernst am Glinker-Tor vorbei (82.). Obwohl vor den gefährlichen Standards der Wacker-Elf gewarnt worden war, brach es über die Heimmannschaft in den Schlussminuten wieder einmal herein. Da bei einer Mikels-Ecke wieder alle ZFC-Spieler nur am kurzen Pfosten postiert waren, gelang es Pichinot in zentraler Position aus kurzer Distanz zu vollenden (84.). Doch dies sollte noch nicht das Ende sein. Die Gäste kamen noch zu einem weiteren Treffer, auch wenn damit das Endergebnis wohl etwas zu hoch ausfiel. Nach einem weiteren Abwehrfehler konnte Merkel, als er allein vor C. Kroner auftauchte, zum 1:4 verwandeln (89.).

F. Stenzel kommentierte, dass dem ZFC erneut billige Fehler das Genick gebrochen hätten, obwohl man als Mannschaft wieder gut gekämpft habe. Wieder einmal hat die Mannschaft ein gutes Spiel gemacht, aber die Punkte verloren. Entscheidend sei eben, was das Team insgesamt auf dem Platz abliefere.

Der ZFC muss nun nach 24 Spielen schon die 14 Niederlage einstecken, erkämpfte nur ganze 7 Siege und die bisherigen 47 Gegentore, wie auch der Tabellenletzte Rathenow, sind die meisten Gegentore in der Regionalliga Nordost.

Trainerstimmen:
Heiko Weber, ZFC: „In der 1. Halbzeit haben wir nichts zugelassen. Nordhausen hatte nicht eine Torchance. Der 1:1-Pausenstand war für die Gäste sehr schmeichelhaft. In der 2.Hälfte waren wir nicht hellwach und haben die eigenen Großchancen nicht genutzt. Bei den Standards haben wir wieder geschlafen." 

Heiko Scholz, Nordhausen: „Ich bin heute sehr glücklich, da ich persönlich noch nie in Meuselwitz gewonnen habe – die Trauben hängen hier sehr hoch. Wie wir in der 2. Halbzeit spielten, so stelle ich mir das vor. Wir haben gute Angriffe geboten und unsere Stärken sind ja bekanntlich die Standards. Am Ende ist unser Sieg vielleicht etwas zu hoch ausgefallen."

Frieder Wittmann


Homepage ZFC Meuselwitz
Homepage FSV Wacker 90 Nordhausen


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