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Männer Regionalliga Nordost

FC Viktoria 1889 Berlin vs. ZFC Meuselwitz
2 : 1

Aufstellung
Aufstellung
Flauder, Schulz (60.Gunte), Hoffmann, Röcker, Kaiser, Haas, Kapp, Schikora, Scharkowski, Gebhardt (64.Soyak), Ugurcan Yilmaz (88.Batikan Yilmaz)

Pachulski, Lubsch, Ernst, Bürger, Trübenbach, Hajrulla, Yajima, Raithel, Sahanek, Albert, Le Beau
Auswechselbank
Auswechselbank
Große, Soyak, Batikan Yilmaz, Hüther, Gunte, Ndualu, Junge-Abiol

Kroner, Strietzel, Weinert, Dartsch, Rudolph, Giannitsanis, Andreopoulos
Torschützen
Torschützen
1:1 (76.) Schikora
2:1 (22.) Soyak

0:1 (25. Strafstoßtor) Hajrulla
Zuschauer
325
Schiedsrichter / Assistenten
Jens Klemm / Max Mangold, Kevin-Coren Eckert


Bericht Frieder Wittmann
ZFC kassiert Last-Minute-Pleite in Berlin

Obwohl der ZFC erneut sehr gut fightete verloren die Zipsendorfer vor den 325 Zuschauern im Stadion Lichterfelde mit 1:2, weil dem Weber-Team ein individueller Fehler des eigenen Torhüters die Hoffnung auf einen Punkt zunichtemachte. In den bisherigen 23 Saisonspielen musste der ZFC bereits acht Tore in den letzten fünf Spielminuten hinnehmen – ein Umstand, der ihnen schon manchen Punkt kostete.

Die ZFC-Defensive verstand es mit viel Geschick, Abschlüsse der sehr schnellen Sturmspitzen von Viktoria immer wieder zu verhindern oder zu Ungenauigkeiten zu verleiten. Allerdings setzte R. Yajima mit einem sehenswerten Lattenknaller das erste Achtungszeichen in dieser Partie (5.). Danach verhinderte P. Sahanek einen möglichen Torerfolg von Scharkowski (8.). Der schnelle Hass vollendete nur ans Außennetz (12.), wie auch ein Kopfball von Kaiser an dieser Stelle landete (13.). Hass verzog unter Bedrängnis nur leicht (21.). Dazwischen hatte A. Trübenbach in guter Abschlussposition nur in den Rücken von Röcker geschossen (20.). Besagter Röcker verschuldete einen Foulelfmeter an dem vorpreschenden P. Sahanek, als er diesen im Viktoria-Strafraum zu Fall brachte. Den Elfmeter verwandelte R. Hajrulla dann sicher und flach zur ZFC-Führung, da sich Viktoria-Keeper Flauder für die andere Torecke entschieden hatte (25.). L. Bürger gelang es nicht mit einem Fernschuss die ZFC-Führung auszubauen (27.). In weiteren Situationen blieben die mit großem Tempo vorgetragenen Angriffe der Berliner in der ZFC-Abwehr hängen oder dieses Tempo war selbst den Viktoria-Mitspielern teilweise zu hoch. Auch der Ex-Zipsendorfer Kaiser verfehlte in der 31.Minute das ZFC-Tor und ein schön anzusehender Schlenzer von Schikora landete nur auf dem Netz des Gästetores (36.). Der ZFC fand in dieser Spielphase immer wieder die geeigneten Mittel den Gegner nicht zum gefährlichen Abschluss kommen zu lassen. Da auch eine scharfe Eingabe von Gebhart von T. Pachulski am kurzen Pfosten noch per Fußabwehr geklärt werden konnte (41.), ging es mit der knappen ZFC-Führung in die Pause.

Kurz nach Wiederbeginn musste leider A. Trübenbach verletzungsbedingt durch A. Dartsch ersetzt werden (48.). Die Heimelf war sichtlich bemüht, schnellstmöglich den Ausgleich zu erzielen, aber die Defensive des ZFC war weiter im Bilde. In vielen Situationen behauptete sich P. Sahanek mit körperlichem Einsatz und seiner Übersicht; erneut eine gute Leistung des Zipsendorfer Neuzugangs. R. Yajima hatte nochmals Pech, da er trotz bester Schusstechnik aus 18 Metern wieder nur den Balken traf (58.). Aber auch bei den Berlinern stellte sich das Glück nicht ein, denn Gunte köpfte nach einem Eckball nur minimal über das ZFC-Gehäuse (65.). Da die Hausherren fortan viel intensiver gegen das Pachulski-Tor anspielten, waren der ZFC zunehmend in der Abwehr gebunden und konnte sich kaum noch entscheidend bis zum Viktoria-Strafraum durchsetzen. So war es fast logisch, dass Schikora, der in der Nähe des langen Pfostens postiert war, nach einer Flanke von links zum verdienten 1:1-Ausgleich einnetzen konnte (70.). In der Schlussphase dieser umkämpften Partie versuchte sich das Gästeteam weiterhin tapfer zu wehren, aber es sollten noch entscheidende ZFC-Fehler zum Verlust des Punktes führen. Scharkowski verzog zunächst knapp (78.) und dann traf Soyak wieder nur ans Außennetz (79.) bzw. setzte einen Freistoß nur in die ZFC-Mauer (84.). Als S. Albert wegen wiederholtem Foul von Schiedsrichter Jens Klemm (Gröditz) vom Feld geschickt wurde (87.), schlug Soyak den anschließenden Freistoß, fast von der Mittellinie, in Richtung ZFC-Tor. Wegen eines individuellen Fehlers von Keeper T. Pachulski, der sich abduckte, konnte sich der Ball überraschend zum 2:1 ins linke Toreck senken (89.). Der ZFC kassierte damit den entscheidenden Gegentreffer in Unterzahl und der mögliche Punkt wurde in den letzten 60 Sekunden zu leicht noch aus der Hand gegeben.

Trainerstimmen:
Jörg Goslar, Viktoria „Es war für uns zunächst sehr mühsam dem Rückstand hinterherzulaufen. Wir haben sehr ordentlich gespielt, besser wie gegen Neugersdorf. Wir haben alles rausgehauen und nach dem Ausgleich am Ende sogar noch den Sieg geschafft. Dieses Ergebnis macht Mut für die anstehenden Spiele."
Heiko Weber, ZFC „Viktoria ist eine Spitzenmannschaft; wir wollen in der Liga bleiben. In unserer Situation hätte uns der Punkt gutgetan. In der 2. Halbzeit hat Viktoria immer Druck ausgeübt. Kurz vor Ende der 90 Minuten haben wir den Punkt noch durch eine Fahrlässigkeit aus der Hand gegeben."
           



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