STARTSEITETEAM|VEREIN|NACHWUCHS|STADION|SPONSOREN|LINKLISTE|FANSHOP|GÄSTEBUCH|KONTAKT
zurück

Männer Regionalliga Nordost

ZFC Meuselwitz vs. FC Rot-Weiß Erfurt
1 : 2

Aufstellung
Aufstellung
Pachulski, Lubsch (46.Yajima), Strietzel, Ernst , Trübenbach, Hajrulla , Dartsch (46.Giannitsanis), Raithel, Sahanek (78.Weinert), Le Beau, Stenzel

Cichos , Adomah, Kelbel (78.Roschlaub), Shala , Hasse , Geurts , Vogt, Gladrow (89.Rüdiger), Becken, Lela, Jovanovic (64.Wegmann )
Auswechselbank
Auswechselbank
Geenen, Bürger, Weinert, Yajima, Giannitsanis

Knoll, Roschlaub, Jobst, Wegmann, Rüdiger, Lorenzoni, Zingu
Torschützen
Torschützen
1:2 (59.) Giannitsanis

0:1 (7.) Jovanovic
0:2 (24.) Lela
Zuschauer
928
Schiedsrichter / Assistenten
Martin Bärmann / Christopher Gaunitz, Magnus-Thomas Müller

Bericht Frieder Wittmann
ZFC unterliegt Erfurt nur knapp

Das Thüringenduell entschied vor den 928 Zuschauern in der bluechip-Arena Rot-Weiß Erfurt wie schon in der Hinrunde mit 2:1 für sich. Obwohl jede Mannschaft eine Halbzeit für sich verbuchen konnte, gelang es Rot-Weiß Erfurt dank zweier Tore aus der Anfangsviertelstunde die drei Punkte aus Zipsendorf zu entführen.

Sofort nach dem Anpfiff war zu erkennen, dass die Gäste ihre 2:5-Schlappe vom Nachholspiel am Mittwoch in Auerbach korrigieren wollten. Ihre sehr energischen Vorstöße waren wohl strukturiert, sodass sie die ZFC-Abwehr stark beschäftigten. Bereits in der 7. Minute gelang es Jovanovic nach einer Flipperaktion am ZFC-Torraum mit etwas Glück aus einem Getümmel heraus, die Führung zu erzielen. Der ZFC spielte um den baldigen Ausgleich, aber die guten Abschlüsse von R. Hajrulla (9.) und A. Trübenbach (10.) konnten von gegnerischen Spielern noch geblockt werden bzw. er traf die Kugel nicht voll (20.). Als Adomah bei sehr nassem Rasen einen Kracher aus 18 Meter abzog, verhinderten die Fäuste von T. Pachulski einen weiteren Einschlag (17.) und dann misslang Kelbel die Ballannahme in guter Schussposition (19.). Als nach einem Gladrow-Eckball sich Lela als einziger Spieler hochschraubte, gelang es ihm aus vier Meter Torentfernung per Kopfball die Kugel im Netz unterzubringen (24.). ZFC-Trainer Weber forderte berechtigt sein Team zu mehr spielerischen Aktionen auf, da seine Spieler nach hohen Bällen in der finalen Zone gegen die großgewachsenen Innenverteidiger Becken und Lela nicht wirklich zum Zuge kamen. Trotz der hohen Belastung in der englischen Woche, mit einem Nachholspiel, wirkten die Erfurter geistig frischer und entschlossener, weil sie die Auerbach-Niederlage schnellstmöglich vergessen machen wollten. Wenn der ZFC in Tornähe kam, zogen sich die Gäste geschickt zurück, sodass selbst Stürmer Shala einen Trübenbach-Schuss (35.) im eigenen Torraum klärte. Die Gastgeber bemühten sich weiter um den Anschluss, aber auch H. Ernst gelang es nicht seinen Kopfball im Tor von Rot-Weiß unterzubringen (38.). So ging es bei sehr ungemütlichem Aprilwetter mit 0:2 in die Kabinen.

Der Doppelwechsel zur Pause, R. Yajima und N. Giannitsanis kamen für F. Lubsch und A. Dartsch, belebte zwar das Spiel des ZFC, aber die ersten Aktionen hatten wieder die Gäste zu verzeichnen. Zunächst fand eine Shala-Eingabe auf den langen Pfosten keinen Abnehmer (52.), dann jagte Stürmer Jovanovic einen Schuss über das Toreck (53.) und später machte Keeper T. Pachulski gegen Hasse das kurze Eck rechtzeitig zu (57.). Damit war dann der Dauerdruck der Erfurter vor deren zahlreich mitgereisten Anhang beendet. In der 59. Minute wurden die Bemühungen des ZFC endlich belohnt. Nach schnellem Angriff legte R. Yajima für N. Giannitsanis vor und dieser vollendete mit langem Bein zum 1:2, damit den achten Saisontreffer erzielend. Ab jetzt dominierte die Heimelf das Geschehen deutlich und drückte die Erfurter zunehmend in die eigene Hälfte. Auch wegen der nachlassenden Kräfte sah Trainer Brdaric die Führung in Gefahr, zumal die Gäste jetzt schon sichtbar auf Zeit spielten. B. Strietzel köpfte nach einem Eckball knapp neben das Cichos-Tor (65.) und N. Giannitsanis verzog beim Abschluss (66.). Lela klärte mit viel Mühe vor dem Griechen und der folgende Nachschuss von F. Stenzel verfehlte knapp das Erfurter Tor (68.). Auch N. Giannitsanis setzte bei guter Freistoßausführung den Ball knapp über den Balken (73.). Kurz vor Schluss blieb dann P. Sahanek nach gegnerischer Attacke im Strafraum liegen, ohne das Schiri Martin Bärmann (Leipzig) die Partie unterbrach. Der Österreicher musste mit schwerer Schulterverletzung noch durch R. Weinert ersetzt werden (78.). Die Hoffnung auf den späten Ausgleichstreffer zerstörte Keeper Cichos, wobei er am kurzen Eck stehend den Einschlag eines Giannitsanis-Schusses verhinderte (89.). Die Erfurter hatten sich fast völlig zurückgezogen und verteidigten den knappen Vorsprung mit allen Mitteln. Trotz einiger guter, drangvoller Aktionen gelang es dem ZFC nicht mehr die 5-minütige Nachspielzeit zum Ausgleich zu nutzen, aber das Auftreten in der 2.Halbzeit war aller Ehren wert. Diese Leistung in den zweiten 45 Minuten lässt die Hoffnung offen, dass die Zipsendorfer in der Lage sind, die noch nötigen Punkte für den Nichtabstieg in den verbleibenden letzten fünf Saisonspielen zu holen.

Trainerstimmen:
Thomas Brdaric, Erfurt „Drei spiele in 8 Tagen sind immer schwer. Das Ergebnis von Auerbach wollten wir so nicht stehen lassen und eine Trotzreaktion zeigen. Das Ziel war hier drei Punkte. Der ZFC hat sehr gut dagegengehalten und uns das Leben sehr schwer gemacht. In der 2. Halbzeit musste der ZFC herauskommen und hat uns teils ins Schwimmen gebracht. Am Ende haben wir verdient gewonnen."

Heiko Weber, ZFC „In der ersten Hälfte war Erfurt klar besser. Wir verhielten uns wie der Hase vor der Schlange, hatten zu viel Angst vor dem Gegner. In der 2.Halbzeit gab es bei uns eine Trotzreaktion. Die Aktion gegen Paul Sahanek war einen Elfer wert. Wir haben nun gegen Rot-Weiß Erfurt zweimal knapp 2:1 verloren. Wir wollen nun schnellstmöglich den Abstand zu den Absteigern wieder vergrößern."




Homepage ZFC Meuselwitz
Homepage FC Rot-Weiß Erfurt


Meinungen zum Spiel