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Männer Regionalliga Nordost

ZFC Meuselwitz vs. Berliner AK 07
3 : 0

Aufstellung
Aufstellung
Kroner, Lubsch, Strietzel, Bürger, Dartsch, Yajima, Raithel, Stenzel (83.Watahiki), Albert (78.Weinert), Le Beau, Rudolph (80.Ernst)

Bittner, Özcan (77.Iraqi), Deniz, Cigerci, Kargbo, Hofmann (85.Akyörük), Belegu, Pasagic (63.Mlynikowski), Koch, Kauter, Yildirim
Auswechselbank
Auswechselbank
Pachulski, Ernst, Weinert, Watahiki

Kühn, Kleihs, Mlynikowski, Oschmann, Akyörük, Siemann, Iraqi
Torschützen
Torschützen
1:0 (20.) Yajima
2:0 (23.) Le Beau
3:0 (64.) Rudolph


Zuschauer
528
Schiedsrichter / Assistenten
Tim Kohnert / Martin Bärmann, Robin Enkelmann

Foto's

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Foto's: Katrin Tretbar


Bericht der Osterländer Volkszeitung vom 13.05.2019 - Jörg Wolf
Spielwütiger ZFC entzaubert den Vizemeister

Meuselwitz. Gestern ging es in der bluechip-Arena zu Meuselwitz im letzten Heimspiel der laufenden Fußball-Regionalligasaison eigentlich für beide Teams nur noch um die berühmte goldene Ananas. Der ZFC war dank seiner 38 Zähler bar jeglicher Abstiegssorgen. Und der Gast aus der Bundeshauptstadt vom Berliner AK stand vor Anpfiff vom Unparteiischen Tim Kohnert aus Ballenstedt auch schon als Vizemeister der Liga fest.
Trotzdem wollten bei ordentlichem Fußballwetter 528 Zuschauer den letzten Auftritt ihrer Lieblinge vom ZFC der Saison 2018/2019 erleben. Nette Geste des ZFC: Zum Muttertag hatten alle Damen freien Eintritt ins Stadion. Und manche Dame, die sonst vielleicht dem ZFC nicht die Daumen drückt, nahm diese Einladung gern an.

Zum Spiel: Warum der BAK von Trainer Ersan Parlatan unangefochten den Vizemeistertitel gewonnen hat, zeigte dessen Team in der Anfangsphase. Kombinationen wurden schnell vorgetragen und im Angriffszentrum lauerte unter anderem mit Abu Bakarr Kargbo anspielbereite Gefahr. Aber die Meuselwitzer gaben sich ausgemacht abgezockt, wie sie es in den letzten Wochen schon einige Male getan hatten: Sie agierten aus einer felsenfest stehenden Abwehr heraus, die die Berliner, die sicher mehr Ballbesitz hatten, regelrecht zur Verzweiflung brachten. Und hinter dem Abwehrbollwerk stand ein glänzend aufgelegter Keeper Chris Kroner, der die Bälle die durchkamen, mit Glanzparaden wegfischte. Und im Gegenzug starteten die Hausherren immer wieder kreuzgefährliche Gegenstöße. Einen davon veredelte Rintaro Yajima in der 20. Minute, als er herrlich vom nimmermüden Alexander Dartsch in Szene gesetzt wurde und ins BAK-Tor von Daniel Bittner zum 1:0 traf. Und kaum war der Jubel im Rund so richtig verklungen, setzte Pierre le Beau in der 23. Minute nach. Er wurde ebenfalls von Alexander Dartsch in Szene gesetzt und brauchte zum 2:0 nur noch zu vollenden. Die Meuselwitzer spielten fortan wie in einem Rausch und ließen den durchaus auch nicht schlechten und aufsteckenden Berlinern zeitweise kam die Möglichkeiten zur richtigen Entfaltung vorm ZFC-Tor. Auf der Gegenseite hatten die Hausherren einige Gelegenheiten, um das Resultat noch vor der Pause in die Höhe zu schrauben. Doch vorerst blieb es beim 2:0 zur Halbzeit.
Im zweiten Durchgang machte der ZFC weiter, wo er vor der Pause aufgehört hatte. Ordentlich Druck mündete beizeiten auch in die Vorentscheidung, die Routinier Michael Rudolph mit dem 3:0 in der 64. Minute herbeiführte. Er zog aus rund 25 Metern eben mal kurz trocken ab und die Murmel saß. Die Berliner waren sich jetzt wohl endgültig im Klaren, dass in Meuselwitz der Drops gelutscht war. Zwar fuhren sie weiter emsig Angriffe, die aber vor dem Meuselwitzer Strafraum in schöner Regelmäßigkeit weg gesaugt wurden. Es bliebt beim völlig verdienten 3:0.

„Der Sieg für Meuselwitz war hochverdient", erkannte auch BAK-Trainer Ersan Parlatan unumwunden an. „Der ZFC war einfach schneller und gieriger. Alles Dinge, die wir heute vermissen ließen. Obwohl wir nach dem 2:0 noch einige gute Chancen hatten. Ich mache meinem Team aber keinerlei Vorwurf. Es hat eine tolle Saison gespielt."

Heiko Weber strahlte mit der Frühlingssonne um die Wette: „Noch im Herbst hatten wir ein Phase, in der kaum jemand etwas uns zugetraut hätte und einen derartigen Leistungsschub zugetraut, den die Mannschaft das vergangene halbe Jahr gezeigt hat. In anderen Vereinen rundherum wurden in solchen Phasen die Trainer rausgeworfen. Dieser herrliche Verein hatte das Vertrauen und wir konnten alle belohnen und auch kommende Saison Regionalliga erleben. Dafür möchte ich mich auch bedanken."




Homepage ZFC Meuselwitz
Homepage Berliner AK 07


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