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Männer Thüringenliga

ZFC Meuselwitz II vs. SV 1879 Ehrenhain
1 : 0

Aufstellung
Aufstellung
Freyer, Schmidt, Oehler, Kotowski, Wegner, Bartsch, Hoffmann (81.Zobelt), Starke, Pitschel, Schirmer, May (62.Schwarzer)

Sittel, Müller, Knutas, Himstedt, Rentzsch, Syhre, Bethke Manual, Korent (64.Döring), Dolezal, Lutz, Zerrenner
Auswechselbank
Auswechselbank
Geenen, Schwarzer, Zobelt, Strobl

Fleissner, Döring, Clasen, Bethke Tobias
Torschützen
Torschützen
1:0 (90.) Oehler


Zuschauer
222
Schiedsrichter / Assistenten
Nick Schubert / Steffen Läsker, Mirko Geidel

Foto's
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Bericht Frieder Wittmann
U23 mit Last-Minute-Sieg im Kreisderby

Meuselwitz. Derbyzeit in Meuselwitz in der Verbandsliga. Unter Flutlicht und der beachtlichen Kulisse von 222 Zuschauern kreuzten am Freitagabend die beiden Kreisrivalen ZFC Meuselwitz II sowie der SV 1879 Ehrenhain die Klingen. Achtmal standen bislang beide Teams gegeneinander auf dem Platz. Viermal hatten die Gastgeber an diesem Abend die Nase vorn, zweimal die Ehrenhainer. Und zweimal trennte man sich remis. Die Hausherren hatten eine Scharte aus der Vorsaison auszuwetzen. Denn vor ziemlich genau einem Jahr, am 4. November 2017 lautete der klare Sieger in der bluechip-Arena der SVE, der den ZFC mal eben so mit 4:1 wegputzte. Und diese Revanche glückte sozusagen in letzter Sekunde, als Stefan Oehler in der 90. Minute das entscheidende 1:0 für die Gastgeber gelang.

Auf dem Nebenplatz der bluechip-Arena entwickelte sich unter der Leitung von Schiedsrichter Nick Schubert gleich von Anbeginn eine muntere Partie, in der beide Teams auf Augenhöhe agierten. Sicher ging es auf dem Rasen kampfbetont zur Sache, aber zu keinem Zeitpunkt war die insgesamt sehenswerte Partie unfair. In den ersten 15 Minuten hatten die Hausherren ein leichtes optisches Übergewicht, was Chancen von Florian Pitschel und Maik Wegner belegen. Auch Routinier Manuel Starke tauchte mehrfach gefährlich vor dem Tor des SVE von Andre Sittel auf. Aber die Ehrenhainer kamen dann besser in die Partie und setzten mit ihrer erfahrenen Truppe ihrerseits Akzente. Die wohl größte Gelegenheit für den SVE hatte in dieser Phase Andy Knutas, der allein auf ZFC-Keeper Paul Freyer zulief, der aber den Winkel geschickt verkürzte und klären konnte. Insgesamt war diese erste Halbzeit von Taktik und Kämpfen im Mittelfeld geprägt. Viele Torchancen ergaben sich in diesen ersten 45 Minuten nicht, weshalb das 0:0 leistungsgerecht, aber eines der Besseren war. Die Zuschauer waren neben dem flutlichthellen Platz auf jeden Fall gut unterhalten.
Auch die zweite Halbzeit verlief ähnlich, wenngleich beide Teams nun doch offensiver zu Werke gingen. Auch mehr Kampf kam hinzu, was auch fünf gelbe Karten bewiesen, die der Unparteiische im weiteren Verlauf verteilte. Aber nochmals: Die Partie war rassig, aber niemals unfair. Klare Torchancen blieben allerdings weiter eher überschaubar. Manuel Starke hatte wie Maik Wegner so eine auf Seiten des ZFC, auffälligster Akteur auf Seiten des SVE war Andy Knutas, der einmal das Leder ans Dreiangel klatschen ließ. Aber als sich dann alle so langsam auf ein 0:0 einstellten, kam der große Auftritt des noch jungen Stefan Oehler, der an diesem Abend sein erstes Punktspieltor für den ZFC überhaupt machte. In der 90. Minute gab es nochmals einen Vorstoß der Hausherren. Florian Pitschel versuchte sich, aber ein Ehrenhainer konnte den Ball ins Feld abwehren. Das Streitobjekt kam zu dem in rund 30 Metern lauernden Stefan Oehler, der kurzerhand abzog. Und der Ball krachte erst an den Innenpfosten, kreuzte quer das gesamte Tor und ging zum umjubelten 1:0 in die Maschen. Kurz darauf war Schluss.

Für die Ehrenhainer war diese Niederlage so bitter. Schon zum zweiten Mal binnen weniger Tage hatten sie eine Partie quasi in letzter Minute verloren. Denn erst am Mittwoch zuvor hatte der FSV Martinroda dem SVE in letzter Sekunde beim 1:2 einen sicher geglaubten Punkt entrissen. Entsprechend groß wie der Jubel auf ZFC-Seite, der nach vier sieglosen Partien endlich wieder einen Dreier feiern konnte war die Enttäuschung bei den Gästen.

„Klar sind das Team und wir alle tief enttäuscht. Weil das Spiel eigentlich keinen Sieger verdient hätte", konstatierte SVE-Trainer Jörg Böckel nach der Partie. „Auf jeden Fall hat meine Mannschaft trotz der immensen Belastung mit zwei Spielen binnen drei Tagen alles gegeben und eine hervorragende kämpferische Leistung abgeliefert. Uns fehlte heute einfach das entscheidende bisschen Glück und ein Akteur, der so ein Ding mal entschlossen reinmacht."

Kollege David Kwiatkowski kann die Gemütslagen seines Gegenübers durchaus verstehen. Trotzdem herrschte bei ihm eitel Sonnenschein. „Bei solchen engen Kisten und späten Toren hat man schon etwas Mitgefühl. Aber für mich entscheidend ist die Leistung meiner Mannschaft, die heute ihre viertes gutes Spiel in Folge zeigte, sich aber endlich auch einmal belohnt hat."



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