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Köstritzer-Landespokal

SC 1903 Weimar vs. ZFC Meuselwitz
1 : 3

Aufstellung
Aufstellung
Feuerstein, Sachs, Rammelt (45. Stan-Cotti), Bißelik, Boden, Albrecht, Unverricht, Laue (56. Runge), Schindler (74. Diallo), Szatmari, Bomba
Aulig, Moritz, Strietzel, Bürger, Lubsch, Weinert, Stenzel, Dartsch (39. Mauer), Raithel (45. Kasiar), Sahanek, Reinhard
Auswechselbank
Auswechselbank
Stern, Stan-Cotti, Runge, Diallo, Schlönvoigt, Windhauer

Hoffmann, Kasiar, Weiß, Rudolph, Mauer
Torschützen
Torschützen
1:2 Unverricht (86.)
0:1 Weinert (44.)
0:2 Lubsch (56.)
1:3 Weinert (90.)
Zuschauer
256
Schiedsrichter / Assistenten
Tarik El-Hallag /Thomas Morak, Tim Skatulla

Bericht Frieder Wittmann
ZFC erreicht dank starken Weinert die nächste Runde


Der ZFC erzielte vor den 256 zahlenden Zuschauern beim Sechstligisten SC 1903 Weimar mit dem 3:1-Sieg wie auch schon im RL-Geschehen einen recht guten Start. Dank der herausragenden Leistung des erfahrenen René Weinert, zwei Tore und eine Torvorlage, stand der Erfolg des zwei Ligen höher kickenden Teams nicht in Frage, auch wenn der Verbandsligist keinen schlechten Auftritt hinlegte.


Ohne ein Feuerwerk zu zünden, erspielten sich die Gäste gegen die mit zwei Viererreihen vor dem eigenen Strafraum agierenden Weimarer zahlreiche Chancen. L.Bürger zielte zu zentral auf den Keeper (6.) und A.Dartsch köpfte (8.), wie später noch zwei Mal (32.,35.) zu ungenau oder kam einen Moment zu spät bzw. scheiterte am SC- Keeper (14.,27.). Weimar ging, wie auch die Zipsendorfer, entschlossen in die Zweikämpfe und kam dann zu ersten Gelegenheiten durch Schindler (18.,20.). Als F.Lubsch im SC-Strafraum von den Beinen geholt wurde, zeigte Schiedsrichter Tarik El-Hallag (Jena) auf den Punkt. Doch Elfmeterschütze F.Stenzel vergab, da der Weimarer Torhüter Feuerstein die Ecke ahnte und halten konnte (28.). Nach kleinen Nachlässigkeiten im Aufbauspiel der ZFC-Abwehr kamen die Gastgeber wieder zum Zuge – Bißelik schoss am Tor vorbei (30.) und eine flache Eingabe von Laue ging an allen Spielern ungenutzt vorbei (32.). Als A.Dartsch nach einer Weinert-Eingabe bei einem Fallrückzieher auf dem Kopf landete, musst er verletzungsbedingt mit einer Gehirnerschütterung durch T.Mauer ersetzt werden (40.). Das der ZFC doch noch mit einer Führung in die Pause gehen konnte, ist dem immer noch sehr schnellen R.Weinert zu verdanken. Er nutzte ein steiles Anspiel von T.Mauer für einen sehr langen Sprint, schüttelte alle Verfolger eindrucksvoll ab, umkurvte den Torhüter und schob überlegt zum 0:1 ein (44.).


Die 2. Spielhälfte begann zunächst nicht so ereignisreich. Als Feuerstein eine Bürger-Flanke unterlief, schoss anschließend P.Sahanek am langen Pfosten vorbei (50.). Einen Eckball der Gastgeber köpfte Albrecht klar über das ZFC-Tor (53.). Anders machte es F.Lubsch, der in eine Maßflanke von R.Weinert grätschte, Keeper Feuerstein am Körper traf, von wo der Ball zum 0:2 in die Maschen ging (56.). Auffällig war, dass B.Strietzel nicht nur wegen seines guten Stellungspiels und Zweikampfverhalten alles im Griff hatte, sondern auch im Vorwärtsgang bei der Spieleröffnung sehr positiv in Erscheinung trat. Die nicht aufsteckenden Gastgeber hatten bei ihren Angriffen zunächst kein Glück. Albrecht schoss wieder am langen Pfosten vorbei (61.) und später Unverricht  an seinen Nerven scheiterte, als er im Fünf-Meter-Raum völlig freistehend über Keeper Aulig und den Balken schoss (77.). Dazwischen hatte sich ein als Flanke gedachter Ball von L.Bürger nur auf das Tornetz gesenkt (69.). Beim Heimteam war, wie auch bei der Konzentration der ZFC-Spieler, zu Spielende hin ein leichter Verschleiß zu erkennen. Als allerdings eine ZFC-Abwehr in der Innenverteidigung von einem Bein in Richtung eigenes Tor sprang, erzielte Unverricht aus Nahdistanz den lang angestrebten Ehrentreffer für den SC 1903 Weimar (86.). Nach dem Bürger-Freistoß verlängerte R.Kasiar zwar den Ball noch einmal ins SC-Tor, aber dabei stand er leicht im Abseits (88.). Den Höhepunkt dieser Pokalpartie lieferte R.Weinert mit seiner ausgezeichneten Schusstechnik ab. Aus 20 Meter zirkelte er den Ball genau ins rechte, obere Toreck, nachdem die Kugel den Balken und rechten Pfosten berührte, sprang er zum 3:1-Sieg über die Linie (90.). Wegen Meckerns und Beifall gegen den Schiedsrichter wurde Sachs Sekunden vor dem Schlusspfiff noch mit Gelb/Rot vom Feld geschickt.


Kurz nach Spielende hatte ZFC-Trainer Heiko Weber leider keine Zeit, um zu dieser Partie etwas zu sagen, da er erst einmal durchatmen wollte. Zu seinem „Wir sind weiter, ist doch gut so." konnte sich jeder ZFC-Fan dann seinen eigenen Vers bilden.


Frieder Wittmann


Homepage ZFC Meuselwitz


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